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Christian A. Camenzind: Sal. Oppenheim Schweiz steigert Neugeldzufluss im Private Banking

Zürich, 28.04.2009

Sal. Oppenheim Schweiz erzielt für 2008 einen Jahresgewinn von CHF 15,1 Mio.
Das Konzernergebnis der Sal. Oppenheim Gruppe nach Steuern beträgt -117 Mio. Euro.
Belastungen aus kapitalmarktnahen Geschäftsaktivitäten wurden vollständig verarbeitet.
Die Eigenkapitalquote beträgt hohe 12%.
Nahezu alle operativen Bereiche laufen stabil und profitabel.
Eine positive Ergebnisentwicklung ist im 1. Quartal 2009 erkennbar.

Die Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG hat im Geschäftsjahr 2008 ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Aufgrund deutlich geringerer Erträge im Investment Banking aus dem Vertrieb strukturierter Produkte sowie tieferen Courtage-Erträgen verringerte sich der Kommissionsertrag auf CHF 78.1 Mio. Der Ertrag aus dem Handelsgeschäft verringerte sich auf CHF 6.8 Mio. Trotz starkem Personalausbau im Bereich Private Banking konnten die Verwaltungsaufwendungen, insbesondere dank Kosteneinsparungen im Investment Banking, leicht auf CHF 94.2 Mio. reduziert werden. Der Jahresgewinn nach Steuern ging schliesslich auf CHF 15,1 Mio. zurück, nach CHF 27,5 Mio. im Vorjahr.

Christian A. Camenzind, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG, erklärte dazu: "Unsere fokussierte Wachstumsstrategie im Private Banking hat sich auch in dem schwierigen Marktumfeld bewährt. Die erfreuliche Steigerung des Netto-Neugeldzuflusses von Privatkunden für das Jahr 2008 um 8% bestätigt uns in unserer Strategie". Camenzind, Oppenheim zur weiteren Entwicklung: "Dieser Erfolg setzte sich auch im 1. Quartal 2009 fort".

Obwohl der Bereich Investment Banking aufgrund des ungünstigen Marktumfeldes im Vertrieb von Aktien und strukturierten Produkten hinter den Erwartungen zurückblieb, konnte in Zusammenarbeit mit der Sal. Oppenheim jr. & Cie. Corporate Finance (Schweiz) AG im Kapitalmarktgeschäft eine Börseneinführung (IPO) erfolgreich durchgeführt werden.

Neue Märkte garantieren Wachstum für 2009

Im laufenden Geschäftsjahr soll ein gezieltes Kostenmanagement den durch die Finanzmarktkrise rückläufigen Erträgen entgegenwirken. Dennoch wird im Private Banking das Geschäft vor allem in der Schweiz und in Europa weiter ausgebaut. Bereits im September 2008 hat die neue Niederlassung in Lugano ihren Betrieb mit Erfolg aufgenommen. "Wir werden zudem mit einem Spezialisten-Team den neuen und sehr interessanten Markt Griechenland für uns weiter erschließen und planen auf dem Markt Spanien mit einem neuen Team Fuss zu fassen", erklärt Dr. Christian A. Camenzind.

Sal. Oppenheim Gruppe überwindet Finanzkrise aus eigener Kraft

Die Sal. Oppenheim Gruppe weist im Geschäftsjahr 2008 ein Ergebnis nach Steuern von -117 Mio. Euro (Vorjahr: 255 Mio. Euro) auf. Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., erklärte dazu im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Luxemburg: "Sal. Oppenheim konnte sich den enormen Belastungen, welche die Finanzmarktkrise für den gesamten Finanzsektor bringt, nicht entziehen. Wir sind aber dank der Unterstützung unserer Eigentümer in der Lage, einen Verlust in dieser Größenordnung zu verarbeiten. Zudem arbeiten wir mit einer weiterhin hohen Eigenkapitalquote von 12%."

Kursverluste an den Kapitalmärkten in nahezu allen Assetklassen haben die kapitalmarktnahen Geschäftsaktivitäten von Sal. Oppenheim vor allem in Deutschland belastet. Ursächlich hierfür sind Verluste im Bereich Equity Trading sowie Bewertungsverluste bei einigen Vermögenswerten und Beteiligungen. Alle anderen operativen Geschäftsbereiche der Bank konnten sich in einem schwierigen Umfeld gut behaupten und ein positives Ergebnis erzielen. Durch eine konservative Bewertung aller Bestände wurde sichergestellt, dass die negativen Auswirkungen der Finanzmarktkrise vollständig im Geschäftsjahr 2008 verarbeitet wurden.

Friedrich Carl Janssen, persönlich haftender Gesellschafter, erklärte: "Die Sal. Oppenheim Gruppe hat sich auf die veränderten Marktbedingungen eingestellt und alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen." So hat die Bank mit einer deutlichen Reduzierung ihrer Risiken sowie mit einem Programm zur Effizienzsteigerung durch Kosten- und Strukturanpassungen im Volumen von über 100 Mio. Euro reagiert. "Für die kommenden Geschäftsjahre planen wir wieder ein auskömmliches Ergebnis. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigen bereits die ersten Monate dieses Jahres, in dem wir das erste Quartal mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen haben", so Janssen.

Ausblick 2009 der Sal. Oppenheim Gruppe

Sal. Oppenheim rechnet gesamtwirtschaftlich für das Jahr 2009 mit einer tiefen Rezession. "Auch die Finanzbranche muss sich an eine neue Normalität und damit an verminderte Vermögens- und Ertragsniveaus gewöhnen", so Graf Krockow. Trotz des auch für das Jahr 2009 zu erwartenden schwierigen Marktumfeldes ist Sal. Oppenheim jedoch zuversichtlich, ein positives Ergebnis erzielen zu können. Graf Krockow: "Dieses Marktumfeld bietet auch Chancen, die wir nutzen wollen". Sal. Oppenheim hat sich auf das veränderte Marktumfeld eingestellt. Dazu zählt der Ausbau und die Stärkung der Kernkompetenz Vermögensverwaltung und die Fokussierung auf kundengetriebenes Handelsgeschäft. "Der Kunde steht im Mittelpunkt einer inhabergeführten Privatbank. Uns verbinden langfristige Zielsetzungen, wie Solidität, Stabilität, langfristiger, nachhaltiger Ertrag sowie eine enge, partnerschaftliche Verbindung", betont Graf Krockow.

 

Pressekontakt:
Markus Baumgartner
Agentur Richterich & Partner
Seestrasse 25
CH-8702 Zollikon
Tel: +41 43 499 50 00

Weitere Informationen:
Dr. Christian A. Camenzind
Vorsitzender der Geschäftsleitung
Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG
Uraniastrasse 28
CH-8022 Zürich
Tel: +41 44 214 22 14

 

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