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Die Entstehung von Pukllasunchis in Peru

Seuzach, 04.05.2009

Im Jahre 1978 reiste die Schweizerin Christine Appenzeller, nach Abschluss des Lehrerinnenseminars, für einen einjährigen Einsatz in ein Kinderheim von "Terres des Hommes" nach Peru. Aus dem einen Jahr wurden inzwischen 31 Jahre engagierter und höchst erfolgreicher Aufbau- und Entwicklungsarbeit. Aus persönlicher, privater Initiative gründete Christine Appenzeller, zusammen mit peruanischen Freunden, im Jahre 1980 die Asociación Pukllasunchis, deren Ziel es ist, die Situation der Kinder der indianischen Anden-Bevölkerung und ihre Schulungs- und Ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern.

Die Indios zählen zu den ärmsten Schichten der peruanischen Gesellschaft. Ihre Diskriminierung wird durch das offizielle Schulsystem noch verstärkt. Vor allem den Schulen in den Elendsquartieren der Städte und in den abgelegenen Berggemeinden mangelt es an allem: an zeitgemäss ausgebildeten Lehrkräften, an Unterrichtsmaterial und selbst an Mobiliar. In viel zu grossen Klassen wird durch Einpauken anstatt durch Motivation, nach völlig veralteten Lehrmethoden gearbeitet, die weder den Kindern noch der kulturellen Vielfalt der Region gerecht werden.

Eine ansteckende Idee in Peru

Was vor 29 Jahren in einem Armenviertel von Cusco begann, ist heute ein Bildungsprogramm, das in ganz Peru Schule macht. Pukllasunchis - übersetzt in der Quechua-Sprache: Spielen wir! - will die musischen, emotionalen und handwerklichen Fähigkeiten der Kinder genauso fördern wie ihre intellektuellen Anlagen. Rund 750 Kinder, von denen viele aus sozial benachteiligten Schichten stammen, besuchen derzeit die Modellschule Pukllasunchis.

Seit vielen Jahren organisiert ein Team von ca. 120 peruanischen Mitarbeitern, zum grossen Teil im Auftrag des peruanischen Staates, Fortbildungskurse für staatlich ausgebildete und arbeitende Lehrer/innen. Die Lehrpläne und - methoden von Pukllasunchis können so in anderen Schulen in Cusco und Umgebung übernommen werden.

Ein Reise-Veranstalter hilft mit

Die Aktivferien AG ist spezialisiert auf Trekking-Reisen weltweit. Es ist Aktivferien ein grosses Anliegen, nicht nur qualitativ hochwertige Reisen für die Teilnehmer zu bieten, sondern sich auch in allen Trekking-Regionen sozial zu engagieren und die Menschen in den Gastländern nachhaltig zu unterstützen.

Aktivferien findet die Arbeit von Christine Appenzeller unterstützenswert und wird diese Schule in Cusco jeweils während den Trekkings in Peru besuchen und nach Möglichkeit unterstützen.

Die erste Trekking-Gruppe ist gerade aus Peru zurückgekommen. Aktivferien ist stolz, dass Christine Appenzeller, die bemerkenswerte Frau, die in Peru schon so viel bewegen konnte, bei dieser ersten Trekking-Reise mit dabei war.

Peru Trekking in den Anden mit Aktivferien
Trekking Reisen weltweit mit Aktivferien

 

Pressekontakt:
Hansruedi Büchi
Aktivferien AG
Weidstrasse 6
CH-8472 Seuzach
Tel: +41 52 335 13 10
www.aktivferien.com

 

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